Von der technologischen Idee zur marktfähigen AnwendungESA Business Applications richtet sich nicht nur an Raumfahrtunternehmen. Gefördert werden können Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Branchen, sofern das geplante Produkt oder die Dienstleistung auf einer space-enabled technology basiert und einen nachvollziehbaren kommerziellen Anwendungsfall besitzt.
Das kann beispielsweise Lösungen betreffen für:
- Mobilität und Logistik
- Energie und Infrastruktur
- Umwelt und Klimaschutz
- Landwirtschaft und Ressourcenmanagement
- Gesundheitswesen
- Sicherheit und Katastrophenschutz
- Versicherungen und Finanzdienstleistungen
- Smart Cities und öffentliche Dienstleistungen
Entscheidend ist dabei die Verbindung von Technologie, konkretem Nutzerbedarf und wirtschaftlicher Perspektive.
Zwei Förderstufen für unterschiedliche Entwicklungsphasen Proof-of-Concept StudyBis zu 600.000 € ProjektkostenDie Proof-of-Concept Study dient dazu, eine Anwendungsidee technisch und wirtschaftlich zu konkretisieren. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung des Servicekonzepts, die Einbindung potenzieller Nutzer und die Entwicklung eines Minimum Viable Product (MVP).
Für Unternehmen können dabei grundsätzlich bis zu 75 % der eigenen förderfähigen Kosten durch ESA kofinanziert werden. Für Mikro-, kleine und mittlere Unternehmen sind bis zu 80 % möglich, abhängig von der Genehmigung durch die jeweilige nationale Delegation.
Pilot ProjectBis zu 80 % Kofinanzierung für KMUPilot Projects gehen einen Schritt weiter: Die entwickelte Lösung wird mit Kunden im vorgesehenen Zielmarkt integriert, getestet und unter realen operativen Bedingungen validiert.
Die Projektkosten werden individuell bewertet. Die ESA kann dabei bis zu 50 % der Unternehmenskosten kofinanzieren; für KMU sind bis zu 80 % möglich, wiederum abhängig von der nationalen Förderfreigabe.